30.06.2023
Der Countdown läuft. Nicht nur die beiden deutschen Nationalmannschaften sind heiß auf die U18-Europameisterschaft, auch beim Ausrichter Crefelder HTC sehnt man den Startschuss am 8. Juli herbei. Erstmals in der gut 20-jährigen Geschichte der Kontinentalmeisterschaften im U18-Altersbereich wird ein solches EM-Turnier für Mädchen und Jungen in Deutschland stattfinden.
Die Anforderungen an den Gastgeber sind nicht ohne. Es gilt, immerhin 18 Teams mit zusammen rund 500 Teilnehmern unterzubringen, dazu noch 50 Offizielle, die der Europäische Hockey-Verband nominiert hat (letztere Gruppe übrigens zu vollen Kosten des Ausrichters). „Wir haben es geschafft, alle EM-Teilnehmenden in drei, vier großen Hotels in Krefeld unterzubringen“, sagt Hans-Werner Sartory vom CHTC-Hockeybüro. Zusammen mit seinen Mitarbeiterinnen Alexandra Dittmar und Alina Pasthy bildet Sartory den inneren Zirkel der EM-Organisationsmannschaft, zu der im weiteren Bereich noch 30 Ehrenamtliche zählen. „Wir werden für jedes Team einen Betreuer haben“, kündigt die CHTC-Ikone einen sorgsamen Umgang mit den Gästen aus zehn auswärtigen Nationen und natürlich auch den beiden DHB-Vertretungen an.
Hans-Werner Sartory (in roter Clubjacke) und Spieler des deutschen U18-Teams machen Werbung für die EM.
Fotos: CHTC
Der Umstand, dass während der EM in Nordrhein-Westfalen bereits die dritte Woche der Schulsommerferien angebrochen ist, macht den Organisatoren durchaus zu schaffen. „Ein paar Volunteers für die täglich anfallenden, kleinen Arbeiten könnten wir tatsächlich noch gebrauchen“, sagt Sartory, der insgesamt aber guter Dinge ist, dass sein Club nicht nur ein vorbildlicher Gastgeber sein wird, sondern am Ende auch wirtschaftlich keine großen Nachwehen zu befürchten hat. „Es wird aber nicht einfach, eine Schwarze Null mit der EM zu schreiben“, glaubt der OK-Chef.
Finanzielle Zuwendungen der Stadt und des Landes NRW werden das Risiko jedoch deutlich mindern. Trotz allem braucht der CHTC auch Erlöse aus dem Eintrittskartenverkauf an der Tageskasse (Achtung: nur Barzahlung möglich!). Das Tagesticket kostet 10 Euro, eine Dauerkarte gibt es für 70 Euro. „Aber alle Jugendlichen bis 18 Jahre haben freien Eintritt“, betont Hans-Werner Sartory. lim
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