DEUTSCHE
HOCKEY ZEITUNG

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Charlotte Stapenhorst: Zwischen China- und TV-Job

Eine der gefragtesten Frauen bei der Pro League in Berlin war neben den aktuellen Akteurinnen wohl Charlotte Stapenhorst. Die Ex-Nationalstürmerin, die von den Zehlendorfer Wespen stammt, hatte Ende Juni in ihrer Heimatstadt gleich zwei Jobs: Einmal moderierte sie bei Magenta-TV, und zudem trat sie als „Specialist Coach“ bei der chinesischen Nationalmannschaft in Erscheinung.

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Nicht im "Klagemodus", aber berechtigte Forderungen bleiben

30.06.2026 

Wenn die Alternative Dauerregen und Kälte gewesen wäre, dann hätten die Besucher auf dem Zehlendorfer Ernst-Reuter-Sportfeld sicher noch mehr zu klagen gehabt. Ohne Überdachung der Tribünen wären die Zuschauer den kleineren oder dümmstenfalls größeren Wassermassen einigermaßen schutzlos ausgeliefert gewesen. So waren es in den letzten Tagen der Berliner Pro-League-Woche „nur“ die Sonnenstrahlen, mit denen die Gäste, aber natürlich und vor allem auch die Athletinnen und Athleten auf dem Kunstrasen zu kämpfen hatten. Erbarmungslos knallte die Sonne vom Himmel herunter und trieb die Temperaturen in bedenkliche Höhen. Am Wochenende kletterte das Thermometer an die 40-Grad-Marke heran, auf dem Spielfeld selber sollen am Samstag sogar 48 Grad Celcius gemessen worden sein.

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U16-Länderpokal: Hitzeschlacht mit den gleichen Finals wie 2025

Mit den gleichen Endspielen wie im Vorjahr, allerdings lediglich einem erfolgreichen Titelverteidiger endeten die U16-Länderpokale 2026, die am Wochenende in München stattfanden. Die Mädchen des Westdeutschen Hockey-Verbandes bei der 71. Auflage des Hessenschildes und die Jungen des Hamburger Hockey-Verbandes beim 73. Franz-Schmitz-Pokal waren letztlich die Gewinner einer ordentlichen Hitzeschlacht.

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Die Talentsichtung hat sich ziemlich verändert

23.06.2026 

Wenn ein ehrgeiziges Nachwuchstalent sich Eingang ins oft besagte Notizbüchlein eines Bundestrainers verschaffen wollte, dann half es, bei Deutschen Meisterschaften mit seinem Vereinsteam oder beim U16-Länderpokal mit seiner Landesauswahl mit überdurchschnittlichen Leistungen aufzuwarten. Auf diesem Weg eine Einladung zu einer Kadermaßnahme zu bekommen, war zwar nicht garantiert, aber die Chancen oder gar die Wahrscheinlichkeit hatten sich zumindest erhöht. Der Deutsche Hockey-Bund schickte zu diesen Veranstaltungen systematisch Personal, entweder direkt die Jugend-Bundestrainer oder aber andere Personen, die im Aufspüren und Beobachten von Talenten große Erfahrung hatten. Diesen Ansatz, der über viele Jahre gelebte Praxis im deutschen Nachwuchs-Sichtungssystem war, gibt es so nicht mehr.

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