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Auch die längste Serie hat mal ein Ende

14.05.2024

Eine Endrunde um die Deutsche Feldhockeymeisterschaft ohne die Herren von Rot-Weiss Köln? Fast so undenkbar wie der FC Bayern München nicht auf Platz 1 der Fußball-Bundesliga. Aber so wie die Erfolgsstory der Bayern nach zuletzt elf Meistertiteln in Folge in diesem Jahr gerissen ist, so endete in diesen Tagen auch die beachtliche Serie des Kölner Starensembles. Seit dem Wiederaufstieg im Sommer 2008 gehörten die Rot-Weißen regelmäßig und ohne Ausrutscher zu den besten Erstligateams, standen in dieser Zeit in 12 von 14 DM-Endspielen (nur 2011 und 2019 nicht) und holten dabei acht Mal den blauen Wimpel.

Nach zuletzt drei DM-Titeln für Kölns Herren wird es am Pfingstsonntag also einen anderen Herren-Meister geben. Vielleicht sogar einen neuen? Das wäre bei einem Sieg des Hamburger Polo Club der Fall, während Club an der Alster (7 Mal zwischen 1999 und 2011), Crefelder HTC (2006) und Mannheimer HC (2017) schon ganz oben auf dem Treppchen standen. Auf weiblicher Seite ist ein neuer Name in der Meisterliste ausgeschlossen, da alle vier Endrundenqualifikanten schon Deutscher Feldmeister waren: Mannheimer HC als aktueller Champion (2023), dazu Club an der Alster (2018, 2019), Düsseldorfer HC (2021, 2022) und Rot-Weiss Köln (5 Titel zwischen 1999 und 2014). Eine beachtliche Neuheit könnte in Bonn aber doch eintreten: Sollte der Mannheimer HC mit beiden Teams siegen, wäre er der erste Club der deutschen Hockeygeschichte, der das Double aus Feld- und Hallen-Titel bei Damen und Herren errungen hätte.   

 

Mit unglaublichen Paraden, im Spiel und auch im anschließenden Shoot-out (wie hier gegen Kölns Schützen Michel Struthoff) anvancierte Krefelds Torhüter Joshua Onyekwue Nnaji zum gefeierten Helden beim Viertelfinalerfolg des Crefelder HTC gegen den enttrhonten Titelverteidiger Rot-Weiss Köln.  Foto: Fehrmann

Wer nicht nach Bonn kommen kann oder will, dem wird über die Pfingsttage ein qualitativ hochwertig produziertes Streamingpaket über den kostenfrei zugänglichen YouTube-Kanal „DYN Hockey“ serviert. Zwölf Stunden Live-Berichterstattung mit zahlreichen Experten am Mikrofon, an der Spitze Olympiasieger Moritz Fürste, versprechen ein tolles Final-Four-Erlebnis. Und wer doch lieber vorort ist und vielleicht noch keine Eintrittskarten hat, der sollte sich wirklich sputen. Nach Abschluss der Play-offs und damit dem Feststehen aller teilnehmenden Teams hat die Hockeyliga nochmal eine hohe Nachfrage nach Tickets vermeldet. Empfohlen wird die Online-Buchung, selbst noch am Spieltag, über hockeybundesliga.de/events.

Zum Schluss noch dies: Wer Lust hat, die Clubs Gladbacher HTC und Viersener HTC sowie den Verein zur Förderung von Specialhockey bei einer regional ausgelegten Förderaktion mit seinem Votum bei einer Online-Abstimmung zu unterstützen, der klicke mal die Seite NEW-Vereinsfoerderung.de an. Dort kann man noch ein paar Tage lang abstimmen.

 

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