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Mal sehen, ob und wie gut die Rechnung aufgeht

15.07.2025

Ein wesentliches Etappenziel auf dem Weg zu einer sportlich möglichst erfolgreichen Europameisterschaft 2025 ist erreicht: Die EM-Kader der deutschen Nationalteams sind nominiert. In der Magazin-Ausgabe der Deutschen Hockey Zeitung haben wir die Namen der 18 Damen und 18 Herren, die für das Turnier in Mönchengladbach berufen wurden, übersichtlich aufgelistet. Angereichert mit einigen statistischen Informationen. Die beiden Bundestrainer Janneke Schopman und André Henning haben mit der Bekanntgabe der Kaderpositionen zugleich auch erklärt, dass einige harte, schmerzhafte Personalentscheidungen notwendig waren. Wie im Spiel selber gibt es eben auch bei einem Nominierungsprozess Gewinner und Verlierer.

Es ist zunächst einmal gut, dass es pro Gruppe mehr als 18 potenzielle Kandidaten gibt. Ein enger Konkurrenzkampf um die Plätze kann im Normalfall das Gesamtniveau einer Mannschaft erhöhen. Letztlich brauchen die Headcoaches ein glückliches Händchen, die richtige Mischung aus profunder Erfahrung und frischen Elementen zu finden. In gut einem Monat werden wir wissen, ob und wie gut die Rechnung aufgegangen ist.

 

Sara Strauss, Lisa Nolte und Johanna Hachenberg (von links; hier beim Pro-League-Spieltag in Berlin) können sich freuen. Alle drei wurden von Bundestrainerin Janneke Schopman ins deutsche Aufgebot für die Europameisterschaft 2025 berufen. Für Strauss und Hachenberg wird es die Feld-EM-Premiere, Nolte war bereits 2023 dabei. Foto: Kaste

Auf den Seiten 10 bis 12 der DHZ-Magazin-Ausgabe 24 hat unser Mitarbeiter Andrej Oelze versucht, mit Verantwortlichen des Welthockeyverbandes nach Abschluss der Pro League 2024/25 in Berlin eine Saisonbilanz zu ziehen. War die Anbahnung des Interviews noch schnell erfolgreich, weil sich die FIH-Oberen nicht zierten, wurde die konkrete Umsetzung etwas mühevoller. Da dies vor Ort in Berlin nicht mehr möglich war, ergab sich schließlich vorige Woche eine Videokonferenz zwischen Berlin und dem FIH-Sitz in Lausanne. Redakteur Oelze fand es für die Sache förderlich, dass auf dem Bildschirm neben dem fürs Interview angekündigten FIH-Generaldirektor Mike Joyce überraschend auch Hilary Atkinson, ihres Zeichens bei der FIH zuständig als Direktorin für die Events FIH Pro League and Olympische Hockeyturniere, zu sehen war. Das Gespräch in der Dreierrunde lief dann im üblichen Rahmen. Der Journalist stellte seine vorab zur besseren Vorbereitung bereits übermittelten Fragen, die beiden Gesprächspartner antworteten in loser, ungezwungener Abwechslung. So weit, so gut.

Als Oelze dann wie vereinbart die Abschrift des Interviews zur Freigabe nach Lausanne mailte, erhielt er über den FIH-Mediendirektor zusammen mit ganz wenigen inhaltlichen Korrekturen den Hinweis, dass ausschließlich Mike Joyce in diesem Interview zu Wort kommen möge. Die Bitte des DHZ-Mitarbeiters, doch die bisherige Zuordnung der Antworten zu belassen, wie sie tatsächlich im Gespräch erfolgte, blieb ohne Begründung unerfüllt. Nach Oelzes Einschätzung hätte keine Aussage von Hilary Atkinson die Autorität ihres Vorgesetzten untergraben oder sonst wie in ein negatives Licht gerückt. Schade eigentlich.

 

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