DEUTSCHE
HOCKEY ZEITUNG

Mit Hockey erhalten Sie wertvolle Tipps und Informationen rund um den Hockeysport.

Bei den Zebras läuft es - auch wegen ihm?

23.09.2025 

Seit mehreren Wochen war es ein mehr oder weniger offenes Geheimnis, dass Sebastian Schwidder den Ligaverband Hockeyliga e.V. verlassen wird. Nicht im Streit, nicht gegen seinen Willen. Einzig, um sich nach fünf Jahren im „Maschinenraum“ der Organisation der Hockey-Bundesligen der sich bietenden Chance einer neuen beruflichen Erfahrung zuzuwenden. Publik gemacht wurde Schwidders Abschied von der Hockeyliga allerdings erst letzte Woche, als die personelle Nachfolge auf dem Posten „Manager Organisation und Spielbetrieb“ geklärt war.

In der Digitalausgabe Nr. 31 der Deutschen Hockey Zeitung haben wir Details zu dieser Personalie. Matthias Caspari aus Bonn wird zum 1. November 2025 auf Sebastian Schwidder folgen, der im Sportmetier bleiben wird. Der Krefelder, der als Cheforganisator der Bundesligen nicht nur „Schreibtisch-Hockeymensch“ war, sondern auch im Trainerstaff der Damen des Crefelder HTC mitwirkt und seit mehreren Jahren für die österreichische Herren-Nationalmannschaft (und zeitweise auch für den HC Rotterdam) bei Events als Videoanalyst tätig war, wird ein Zebra. So nennt man jene Menschen, die als emotionaler Fan oder als Mitarbeiter (beides trifft jetzt auf Schwidder zu) dem Fußballverein MSV Duisburg nahestehen.

Sebastian Schwidder (rechts; hier während des Final-Four-Turniers im Sommer 2024 in Bonn bei der Auszeichnung von Nationalspielerin Lisa Nolte mit dem von Hockeyliga-Partner Karl-Heinz Eidenschink, links, gestifteten Preis als beste Bundesliga-Torschützin) wird nach fünf Jahren seinen Posten als Manager Organisation und Spielbetrieb der Hockey-Bundesligen verlassen. Schiwdder wechselt zum Fußball-Drittlisten MSV Duisburg in die Geschäftsleitung. Sein Nachfolger bei der Hockeyliga wird Matthias Caspari. Foto: Chruscz

 

Ob wir da an dieser Stelle zu viel hineininterpretieren, sei dahingestellt. Wir notieren jedenfalls mit einem gewissen Augenzwinkern, dass seit „Basti“ Schwidder sein Arbeitspaper als künftiger Assistent der Geschäftsführung unterzeichnet hat, es bei den MSV-Kickern wie geschmiert läuft. Als Aufsteiger in die 3. Liga haben die Zebras in den traditionell blau-weiß gestreiften Trikots gerade einen Startrekord mit sechs Siegen und einem Unentschieden hingelegt. Wir wünschen Sebastian Schwidder einen ebenso schwungvollen Start in seiner neuen Position, aber – um wieder die Kurve zum Hockey zu bekommen – natürlich auch Matthias Caspari bei der Hockeyliga. Wie deren Präsident Dirk Wellen richtig formuliert hat, ist der Liga-Manager ein wichtiges Bindeglied zwischen den Vereinen und dem Ligaverband, aber natürlich auch gegenüber dem Deutschen Hockey-Bund. Da treffen manchmal deutlich unterschiedliche Interessen zusammen, die man geschickt moderieren und ausbalancieren muss.

Wie vergangene Woche weise ich an dieser Stelle auf die WM-Filmdokumentation „10 Tage für Gold“ über den Gewinn der Hallen-Weltmeisterschaft 2025 der deutschen Herren hin. Da ist jetzt gerade die dritte von vier Episoden auf dem YouTube-Kanal freigeschaltet worden. Unter dem Episodentitel „Kein Platz für Fehler“ erfahren wir unter anderem, warum Stürmer Alec von Schwerin eine Gesangseinlage vor versammelter Truppe samt Gästen einlegen musste. Viel Spaß dabei.

 

Mehr Analysen und Geschichten in der neuen Ausgabe der Hockey-Zeitung. Zum Download der aktuellen Ausgabe geht es hier.

Mit der Hockey-Zeitung halten wir alle Hockeyfreunde auf dem Laufenden. Hier geht es zur aktuellen E-Paper-Ausgabe der DHZ. In unserer News-Rubrik und natürlich auf unseren Social Media Kanälen auf Facebook und Instagram gibt es ebenfalls aktuelle Nachrichten und jede Menge Diskussionsstoff von unserem Redaktionsleiter Uli Meyer und weiteren Mitarbeitern.