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Für die U21-Teams geht es in die heiße Phase Richtung WM

14.10.2025 

Ein gutes Beispiel für die funktionierende Zusammenarbeit zwischen Hockeyliga und dem DHB war die Terminierung des jüngsten Spieltags der 1. Bundesliga Damen und Herren. Am vergangenen Wochenende fanden dort sämtliche Spiele bereits am Samstag statt, dies ermöglichte den beiden deutschen U21-Nationalkadern, ihren zwischen zwei Liga-Wochenenden platzierten viertägigen WM-Vorbereitungslehrgang bereits am Sonntag starten zu können.

Die Juniorinnen und Junioren treten mit ihrer Zusammenkunft in Dortmund in die heiße Phase Richtung U21-Weltmeisterschaften ein. Neben Trainingseinheiten stehen auch Testspiele gegen die Niederlande in Arnheim (WU21) und Dortmund (MU21) an. Leicht unterschiedlich ist dann der weitere Fahrplan. Auf männlicher Seite will das Bundestrainer-Duo Johannes Schmitz/Mirko Stenzel die Nominierung unmittelbar nach Ende des Lehrgangs am 16.10. vornehmen. Mit dem WM-Kader wird dann noch ein letzter Lehrgang zwischen 7. und 15. November in Kairo mit drei Spielen gegen den ägyptischen A-Kader bestritten, ehe am 28. 11. im indischen Madurai das erste WM-Gruppenspiel gegen Südafrika ansteht (Kanada und Irland heißen die weiteren deutschen Vorrundengegner). Bei den Juniorinnen will U21-Bundestrainer Jakob Cyrus die Nominierung des WM-Kaders am 4. 11. vornehmen. Die berufenen Juniorinnen werden dann zwischen 14. und 18. November in Mannheim zusammenkommen und hier auch zwei Testspiele gegen den dort ebenfalls trainierenden deutschen A-Kader bestreiten. Am 23. 11. hebt der Flieger Richtung Südamerika ab, wo in Santiago de Chile am 1. Dezember gegen Irland das erste WM-Vorrundenspiel für das deutsche U21-Team ansteht. Indien und Namibia sind die weiteren Gruppengegner.

Für die deutschen Junioren, hier in einer Aufnahme vom Vier-Nationen-Turnier im Juni 2025 in Berlin, geht es in die Endphase der Vorbereitung auf die U21-Weltmeisterschaft, die Ende November in Indien beginnt. Foto: F.Ebeling

Apropos WM: Es gibt auch Neuigkeiten zur kommenden Weltmeisterschaft der Damen und Herren. Bekanntlich wird diese im August 2026 als Doppelveranstaltung im belgischen Wawre und im niederländischen Hockey-Mekka Amstelveen vor den Toren Amsterdams stattfinden. Bei einer Pressekonferenz stellten kürzlich nicht nur die beiden Co-Ausrichter einige Details zur Durchführung vor, sondern der Weltverband FIH kündigte dabei auch an, dass – mal wieder – ein neues Wettbewerbsformat zur Anwendung kommen wird. So ist das Instrument „Viertelfinale“ nach nur zwei WM-Turnieren (2018 und 2022/23) schon wieder passé. Die Tabellenersten und -zweiten der vier Vierer-Vorrundengruppen werden in der zweiten Turnierphase erneut in (zwei) Vierergruppen spielen. Die dortigen Ersten und Zweiten qualifizieren sich schließlich für das Überkreuz-Halbfinale. Wer Weltmeister werden will, muss sich in insgesamt sieben Spielen behaupten. Mehr zur WM 2026 in der Magazin-Ausgabe der Deutschen Hockey Zeitung (DHZ 34) .

 

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