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In einem Atemzug mit deutschen Sportlegenden

18.11.2025 

Alleine wenn man sich die Namen der im gleichen Nominierungsvorgang berufenen Personen vor Augen führt, wird klar, welch große Auszeichnung Greta Blunck erhält. Die „Grande Dame“ des deutschen Damenhockeys wird diese Woche in die Hall of Fame des deutschen Sports aufgenommen. In einem Atemzug mit den Sportlegenden Dirk Nowitzki, Britta Heidemann, Philipp Lahm, Marie Riesch und Kathrin Boron genannt zu werden, ordnet die großen Verdienste ein, die sich Greta Blunck in ihrem langen Hockeyleben als Spielerin, als Trainerin und als Vorreiterin bei der Inklusion erworben hat. Mehr über die Hamburger Pionierin (87), die als erst zweite Person aus dem Hockeysport die Aufnahme in die Ruhmeshalle des deutschen Sports geschafft hat, gibt es in der aktuellen Magazin-Ausgabe der Deutschen Hockey Zeitung. Wir verneigen uns und gratulieren herzlich.

Von etwas Schönem gilt es nun zu einer weniger erfreulichen Sache umzuschwenken. Einen schweren Schlag müssen die deutsche Nationalmannschaft, der Mannheimer HC und natürlich in erster Linie Gonzalo Peillat hinnehmen. Einen Tag vor dem auf Freitagabend auf dem Plan stehenden Abflug zum Honamas-Trainingslager im südafrikanischen Stellenbosch hat sich Peillat beim Training auf dem heimischen MHC-Platz eine schwere Knieverletzung zugezogen. Der diagnostizierte Kreuzbandriss bedeutet für den MHC, dass er in der Rückrunde der Feld-Bundesliga nicht auf seinen Strafeckenspezialisten bauen kann. Der 33-Jährige, der in seinen zehn Jahren in Mannheim noch nie eine größere Verletzung hatte, wird auch im Nationalteam in den nächsten Monaten in der Pro League fehlen. Sollten Operation und Reha-Prozess komplikationslos über die Bühne gehen, könnte es mit Peillats WM-Teilnahme im August vielleicht noch klappen.

 

Delf Ness (links), Gründer und Macher des "Alster Cape Town Hockey Project", hat kürzlich beim Kongress des Afrikanischen Hockey-Verbandes in Kairo im Beisein von Welthockey-Präsident Tayyab Ikram (rechts) seine Township-Aktivitäten in Südafrika vorgestellt. An diesem Freitag findet in der Alster-Hockeyhalle in der Hallerstraße einmal mehr der Aktionstag "Hamburg Hockey Hilft" statt. Die Erlöse aus Eintrittsgeldern und Tombola kommen dem Projekt zugute. Foto: privat

 

Jährlich im November findet beim Club an der Alster das Event „Hockey Hamburg hilft“ zugunsten des „Alster Cape Town Hockey Project“ statt. An diesem Freitag, 21. 11., ist es wieder soweit. Neben Testspielen der Hamburger Bundesligateams gibt es auch die übliche Tombola. Die von Delf Ness ins Leben gerufenen Township-Projekte im Großraum Kapstadt in Südafrika sind lebendiger als je zuvor. „Unser Projekt wächst weiter. Es sind inzwischen über 15 Townships, in denen wir aktiv sind“, verrät Ness, der sich nicht auf dem Erreichten ausruhen will. So hat er kürzlich beim Kongress des afrikanischen Verbandes in Kairo im Beisein des FIH-Präsidenten Tayyab Ikram sein Hilfsprojekt vorgestellt. Erste Länder hätten Interesse bekundet, so Ness. Mehr Infos gibt es im Netz unter alstercapetown.org

 

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