17.03.2026
Optimale Strukturen garantieren noch lange keine Medaillen, Siegerpokale und Titel. Das sollte jedem bewusst sein, der anlässlich der unmittelbar bevorstehenden Bauarbeiten zum Nationalen Hockey Trainingszentrum mit leuchtenden Augen an die sportliche Zukunft des deutschen Spitzenhockeys denkt. Aber gleichwohl gilt: Ohne sehr gute Rahmenbedingungen ist es deutlich schwerer, ja fast unmöglich, im Konzert der Weltspitze (und für Europa gilt das ebenso) dauerhaft ganz vorne mitspielen zu wollen. Insofern ist der gerade erfolgte Spatenstich zum NHTZ in Mönchengladbach ein echter Festtag für das deutsche Hockey gewesen. Mehr über den Startschuss zu diesem großartigen Infrastrukturprojekt, das laut DHB-Präsident Henning Fastrich eine „neue Ära“ im deutschen Hockey einleiten wird, gibt es in der aktuellen Magazin-Ausgabe der Deutschen Hockey Zeitung (DHZ 10).
Am kommenden Wochenende steht der Bundesjugendrat (BJR) in Leverkusen und Köln an. Vertreter des Bundesjugendvorstandes kommen mit Jugend-Delegierten aus allen Landesverbänden zum turnusmäßigen Jahrestreff zusammen. Es gibt bei der zweitägigen Tagung ein paar interessante Anträge, die – im Fall einer Zustimmung des BJR und der anschließenden Umsetzung durch den DHB-Spielordnungsausschuss – für praktisch jeden Verein spürbar würden. Zum einen geht es um die beantragte Verlängerung der Spielzeit für die U14-Altersklassen in der Halle von derzeit 2x12 Minuten auf 2x15 Minuten (und damit der Anpassung an U16 und U18). Der zweite, ebenfalls die Basis berührende Antrag fordert die Einführung einer Punktevergabe wie in der Feld-Bundesliga: also Shoot-out nach unentschieden endenden Punktspielen auch in der Jugend (frühestens ab 2027). Wie die Jugendvertreter in Bund und Ländern die Vor- und Nachteile der vorliegenden Anträge bewerten und zu welchen Mehrheiten es kommt, werden wir in der kommenden Woche wissen – und auch drüber berichten.

Mit dem Manager-Spiel "Hockey Fantasy" hat die Hockeyliga pünktlich zum Start des zweiten Saisonabschnitts in der 1. Bundesliga ein neues Betätigungsfeld geschaffen, das in der Community offenbar schnell Gefallen findet. Schon innerhalb der ersten Woche nach Freischaltung haben über 2000 User ihre (kostenlose) Registrierung vorgenommen. Jeder Hobby-Manager kann sich aus einem virtuellen Guthaben von 100 Millionen seine Mannschaft zusammenstellen. Deren Wert sinkt oder steigt, je nachdem, wie die nominierten Spielerinnen und Spieler im richtigen Hockeyalltag performen. Foto: Hockeyliga
Lohnen sich 17 Millionen für Ines Wanner, oder soll man sich für 18 Millionen Gonzalo Peillat in sein Team holen? Kommt man auch mit einigen weniger bekannten Akteuren für lediglich fünf Millionen weiter? – Solche und andere Fragen dürfen sich gerade alle stellen, die am neuen „Hockey-Fantasy“-Spiel teilnehmen. Pünktlich zum Start des zweiten Saisonabschnitts hat die Hockeyliga ein Manager-Spiel ins Leben gerufen. Ähnlich dem Vorbild aus dem „Kicker“ wurden sämtliche Bundesliga-Spielerinnen und -spieler mit einem virtuellen Preisschild (und einer Spielpositionszuordnung) versehen. Und dann liegt es an den Hobby-Managern, sich mit einem Budget von 100 Millionen eine Mannschaft zusammenzustellen. Deren Wert steigt oder fällt anhand der real erzielten Ergebnisse und individueller Leistungen (Tore, Spielstrafen). Über 2000 User haben sich schon in der ersten Woche registriert. Auch die DHZ-Redaktion gönnt sich den Spaß – man will ja schließlich nichts verpassen.
Alle Infos dazu gibt es über: www.hockeybundesliga.de
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