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Jugend-Osterturniere: Gute Ergebnisse passen zu Leistung und Entwicklung

Sehr erfolgreiche Osterturniere spielten die verschiedenen Jugend-Nationalmannschaften des Deutschen Hockey-Bundes. Bei drei von fünf internationalen Veranstaltungen gingen die DHB-Auswahlteams in den Altersbereichen U18 bis U15 als Sieger aus dem Event. Zudem sammelten viele Mädchen und Jungen erste internationale Erfahrungen.

„Wir lassen uns sicherlich nicht blenden von den Ergebnissen allein. Aber es hat auch von den Leistungen her gestimmt. Das war zum Teil wirklich sehr schön anzusehen, mit attraktivem Offensivhockey und einigen wunderschönen Toren unserer Teams“, zog DHB-Jugendsportdirektor Valentin Altenburg ein Fazit seiner österlichen Rundreise, die ihn nach Frankfurt, Rüsselsheim und vor allem in die Niederlande führte.

Die Weibliche U18 ging in Douai/Frankreich als Turniersieger hervor, die Weibliche U16 stand in Ludwigshafen in der Gesamtwertung am Ende ganz oben, ebenso die Männliche U18 in Rüsselsheim. Die Männliche U16 hatte in Frankfurt letztlich keines ihrer vier Spiele verloren, musste sich im Finale nach einem Unentschieden gegen die Niederlande den holländischen Gästen dann erst im Shoot-out beugen.

Im niederländischen Valkenswaard in der Nähe von Eindhoven waren zwei deutsche U15-Mannschaften beteiligt, die ohne jegliche Kadervorbereitung jeweils Turnierdritter wurden und – viel wichtiger – das erste Mal die Atmosphäre einer internationalen Bühne kennenlernen und aufsaugen konnten.

„Alle unsere Mannschaften haben es gut gemacht. Sie haben zusammen mit ihrem Staff an unserer gemeinsamen Idee von Spielkonzepten gearbeitet, haben sich – was uns immer wichtig ist – im Lauf der Tage systematisch nach vorne entwickelt und sind somit im Turnierverlauf immer stärker geworden“, lobte Altenburg, der sich die österliche Beobachtung mit Bundestrainer Wissenschaft Akim Bouchouchi aufteilte, sowohl die Mannschaften als auch das dazugehörige Trainer- und Betreuer-Personal.

 

Weibliche U18: Vier Siege in Frankreich

 

Die deutsche Mannschaft nahm am Osterturnier im französischen Douai, südlich in Lille, teil. Das Team von Bundestrainerin Corina Zerbs startete am Freitag mit einem 7:1 über Irland. Nelli Zeitler (3), Milla Kirchgässner, Emma Dieszbrock, Ella Förtsch und Franziska Pabsch schossen die Tore beim Auftakterfolg, auch das im Turnierplan zu jeder Partie vorgesehene Shoot-out wurde 3:1 gewonnen.

Es folgte am Samstag ein 5:1 über Frankreich, zu dem Emma Dieszbrock (2), Katharina Seifert, Nike Kallinich und Ella Förtsch die Tore beisteuerten. 4:0 gewann man das Shoot-out. Am Sonntag gab es nach Toren von Förtsch und Kirchgässner ein 2:1 gegen Spanien, die zweitstärkste Mannschaft im Turnier. Das Shoot-out wurde diesmal 1:3 verloren.

Beim Widersehen im Finale wurde nicht nur der Penaltyvergleich 2:0 erfolgreich gestaltet, sondern zuvor auch der normale Spielverlauf. Der Treffer von Marie Buddenberg brachte den 1:0-Sieg. Dritter wurde Polen, vor Irland, Frankreich und Tschechien.

Ihr Turnierfazit formulierte Corinna Zerbs wie folgt: „Wir können von den Ergebnissen her, aber auch von der Spielweise zufrieden sein. Wir haben taktisch etwas anderes probiert als sonst, haben uns diesmal auf die Manndeckung und das Eins-gegen-Eins konzentriert, damit wir uns da Sicherheit holen und das auch wirklich mal im Wettkampf üben. Das hat tatsächlich sehr gut geklappt. Unser Ziel war, ganz viel Vorteile zu generieren im Aufbau. Auch in der Defensive haben wir uns gut weiterentwickelt und Schritte nach vorne gemacht. Wo wir uns verbessern können, ist das Thema Konter, sowohl offensiv als auch defensiv. Also wie können unsere Konter erfolgreich sein und wie nehmen wir Konter defensiv raus, plus natürlich das Thema Schusskreisverhalten, also wie verteidigen wir im eigenen Kreis und wie kommen wir offensiv im Kreis oder insgesamt im letzten Viertel durch Teamzusammenarbeit zu noch mehr Chancen, und wie können wir die kreierten Chancen noch effektiver verwerten. Ansonsten großes Kompliment an den Staff. Wir hatten vor dem Turnier ja noch den Zentrallehrgang, also sieben Tage lang Hockey. Das haben die Physios und Athletiktrainer wirklich gut gesteuert. Kompliment auch natürlich an die Mädels, die mega gut mitgezogen haben. Wir freuen uns dann auf die nächste Maßnahme im Juni.“

 

 

Das deutsche WU18-Team in Frankreich. Von links, hinten: Teammanagerin Michaela Scheibe, Co-Trainer Peter Maschke, Franziska Pabsch, Lily Ekine, Jule Morgenstern, Nike Kallinich, Mai Steinebach, Emma Dieszbrock, Luisa Zuther, Physio Lisa Scheigenpflug, Athletiktrainer Sören Gnoss, Bundestrainerin Corinna Zerbbs; vorne: Nelli Zeitler, Rosa Kunze, Katharina Seifert, Ronja Siegel, Marie Buddenberg, Mia Brenneke, Nelly Ommert, Milla Kirchgässner, Paula Hemering, Ella Mylius, Ella Förtsch. Foto: DHB

 

 

Männliche U18: Mit großer Offensivkraft zum Sieg

 

Mit vier klaren Siegen erwies sich die deutsche Mannschaft auf der Anlage des Rüsselsheimer RK als das deutlich stärkste Team. Die Schützlinge von Bundestrainer Paul Koch begannen am Freitag mit einem 9:0 gegen die polnische U21, die trotz Altersvorteilen gegen die spielerische Wucht der DHB-Auswahl wenig entgegensetzen konnte. Lase Duncker (3), Peter Linden (2), Julius Stauder, Carl Möltgen, Caius Warweg und Luca Zumhagen schossen die Tore.

Auch den Niederländern wurden am Samstag beim 6:1 wenig Siegchancen überlassen. Oskar Gomes (2), Lasse Duncker (2), Tim Green und Peter Linden trafen. Dass Belgien am Ende der Endspielgegner sein würde, zeichnete sich schon ab, und daran änderte auch das deutsche 4:0 im Gruppenspiel nichts. Caius Warweg (2), Oskar Gomes und Max Glander schossen die Tore. Am Montag gingen die Belgier im Finale in Führung, was den Ehrgeiz der deutschen Spieler noch einmal neu entfachte. Warner van Gessel (2), Luca Zumhagen und Julius Stauder machten noch einen 4:1-Sieg daraus.

Auf den Plätzen hinter den Finalisten landeten Niederlande, Wales, Schottland und Polen.

Paul Koch fasste das Geschehen so zusammen: „Wir sind insgesamt doch sehr zufrieden mit den Resultaten. Aus vier Spielen haben wir vier Siege, die ersten drei davon waren auch mehr als dominant, beim letzten sprang zwar auch 4:1 aus, allerdings war die Qualität unseres Spiels da dann nicht mehr ganz so gut, was auch einfach dann daran lag, dass es das vierte Spiel in vier Tagen war und die Beine und der Kopf müde waren. Und nachdem wir ja schon am Vortag 4:0 gegen Belgien gewonnen hatten, war dann auch die intrinsische Motivation nicht mehr ganz hoch bei den Jungs. Trotzdem haben sie dann ja dafür gesorgt, dass wir 4:1 gewinnen. Damit gehen wir insgesamt mit einem guten Gefühl aus der Maßnahme raus. Wir haben sehr gute Fortschritte gemacht in unseren inhaltlichen Themen, und wir freuen uns dann, wenn die Bundesliga-Saison zu Ende ist, auf drei weitere Maßnahmen, bevor wir dann nach Spanien zum Sommerturnier fliegen.“

 

 

Das MU18-Team in Rüsselsheim. Von links, hinten: Carl Möltgen, Oskar Gomes, Leo Hess, Christopher Jung, Kwame Vincent; Mitte: Bundestrainer Paul Koch, Teammanagerin Helen Friede, Co-Trainer Moritz Schmidt-Opper, Tim Green, Mark Corominas, Henry Kunz, Hellwart de Boer, Max Glander, Caius Warweg, Philip Zons, Theo Belhustede, Physio Lennard Böttcher, Fabian Humpfer; vorne: Julius Stauder, Lasse Dunker, Warner van Gessel, Peter Linden, Luca Zumhagen, Ben Möltgen, Lucas Rees, Jonathan Schmidt-Busse. Foto: L.Schrader

 

 

Weibliche U16: Zwei enge Duelle mit Spanien

 

Einen erfolgreichen Start legten nicht nur die deutschen Spielerinnen, sondern auch das neue WU16-Trainergespann Markus Lonnes/Mark Spieler hin. Auf der Anlage des TFC Ludwigshafen musste sich die neu formierte deutsche Mannschaft in keinem ihrer vier Auftritte geschlagen geben, allerdings gab es gegen Spanien zwei sehr enge Duelle.

Es begann mit einem 10:0 über die Schweiz. Leonie Hinz (4), Anna Gauer, Philippa Lahrtz, Mira Marouf, Julia Haghi, Zoe Brewko und Josephine Stahl schossen die Tore. Es folgte am Samstag ein 4:3 gegen Irland, wobei die nach Toren von Marie Schriers, Julia Haghi, Rachel Brüderlink und Josephine Szahl herausgeholte 4:0-Führung noch ziemlich zusammenschmolz.

Im ersten Aufeinandertreffen mit Spanien lag die DHB-Auswahl 0:1 und 1:2 in Rückstand, konnte die Partie nach Toren von Stahl, Brüderlink und Haghi jedoch noch zum 3:2 drehen. Im Finale am Ostermontag lief die Sache genau anders: Diesmal führte Deutschland durch Marouf und Lahrtz mit 2:0, ehe Spanien aufholte und mit dem 2:2-Endstand ein Shoot-out um den Turniersieg erzwang. Dort hielt Torhüterin Luzie Schubert alle spanischen Versuche, Lehmkuhl, Stahl und Hinz sorgten für den 3:0-Endstand.

Schweiz, Österreich, Irland und Polen liefen auf den Plätzen drei bis sechs ein.

Markus Lonnes sagte zum Abschluss: „Wir sind sehr zufrieden, dass wir das Turnier gewonnen haben, aber auch mit der Entwicklung von der Mannschaft. Das hat sehr viel Spaß gemacht und hat aufgezeigt, dass in der Truppe sehr viel Potenzial steckt. Wir haben uns gerade, was das Offensivspiel betrifft, sehr gesteigert im Laufe des Turniers und auch innerhalb der letzten Maßnahmen. Der TFC Ludwigshafen hat das Osterturnier sehr gut ausgerichtet und uns einen mehr als würdigen Rahmen geboten.“

 

 

Das deutsche WU16-Team in Ludwigshafen. Von links, hinten: Mark Spieker (Co-Trainer), Oliver Nesges (Athletiktrainer), Anna Gauer, Wilma Carl, Philippa Lahrtz, Josephine Stahl, Lotta Behringer, Rachel Brüderlink, Filippa Lehmkuhl, Marie Schriers, Valerie Pudlo, Anna Strobel (Physiotherapeutin), Franziska Ruhland (Ass. Teammanagerin), Marion Büffor (Teammanagerin), Markus Lonnes (Bundestrainer); vorne: Luzie Schubert, Leonie Hinz, Julia Haghi, Lena Goldschmidt, Mira Maerouf, Hannah Boeser, Linn-Marie Nerbe, Zoe Brewko, Annabelle Grün. Foto: DHB

 

 

Männliche U16: Zum Schluss ließen die Kräfte nach

 

Auf einen Start-Ziel-Sieg schienen auch die deutschen U16-Jungen beim Osterturnier in Frankfurt zuzusteuern. Nach drei torreichen Hauptrundenerfolgen führte die Mannschaft von Neu-Trainer Adrian Kock im Endspiel gegen die Niederlande bereits 3:1. Doch die Gäste holten noch erfolgreich zum 3:3-Gleichstand auf und entschieden dann das finale Shoot-out mit 4:3 für sich.

Mit einem 4:0 über die polnische U18 war die deutsche Mannschaft am Freitag nach Toren von Henri Schaarschmidt (2), Louis Zeuzem und Constantin Hauck gestartet. Es folgte am Samstag ein 6:1 über England, zu dem Henri Schaarschmidt (4), Fynn Dahm und Leo Huber die Treffer beisteuerten. Am torreichsten verlief die dritte Partie, als in einem Offensivspektakel die Niederlande mit 8:4 geschlagen werden konnte. Einmal mehr war Henri Schaarschmit mit drei Toren der beste Schütze, Constantin Polonius, Carl von Schwiba, Constantin Hauck, Fynn Dahm und Louis Zeuzem besorgten den Rest.

Im zweiten, diesmal finalen Duell mit dem Oranje-Team hatten Schaarschmidt, Polonius und Zeuzem einen 0:1-Rückstand zu einer Führung gedreht, die dann bei nachlassenden Kräften nicht ganz ins Ziel reichte.

Adrian Kock sah trotz des kleinen Dämpfers am Ende das Positive: „Wir hatten ein sehr cooles Turnier, in dem es hauptsächlich um die Entwicklung ging. Die haben wir definitiv gezeigt, vom ersten Spiel an. Wir haben eine super offensiv spielende Truppe, die immer Bock hat, nach vorne zu spielen, extrem konterstark ist. Da sind super schnelle Spieler dabei, technisch sehr versiert. Das merkt man den Jungs auch an, und das wollen wir natürlich auch weiter nutzen. Wir haben das nicht einzuschränken versucht, sondern wollen das weiter auch als unsere Stärke nutzen. Dementsprechend haben wir auch sehr viel Pressing gespielt, haben uns ganz selten zurückgezogen, was uns vielleicht in der ein oder anderen Phase gutgetan hätte, gerade in dem Endspiel gegen die Holländer.  Das typisch deutsche kontrollierte Hockey reinzubringen, haben wir da nicht geschafft. Das Hin und Her hat dann eher den Holländern in die Karten gespielt. Man hat den Jungs dann auch angemerkt, dass sie vier Spiele in den Knochen sitzen hatten, zudem wir noch verletzungsbedingte Ausfälle hatten. Im letzten Viertel waren wir einfach auch ein bisschen platt. Als Fazit bleibt, dass es ein großer Step war und wir als Team gut zusammengewachsen sind. Wir konnten viel erarbeiten, sowohl auf als auch neben dem Platz.  Das war definitiv die Aufgabe, die haben wir souverän gemeistert, deswegen sind wir vom Staff super zufrieden mit dem Verlauf des Turniers. Wir hätten natürlich gerne auch das letzte Spiel gewonnen. Wenn man Shoot-out ausklammert, sind wir als einziges Team ungeschlagen geblieben.“

 

 

Das MU16-Team in Frankfurt. Von links, hinten: Louis Neumann (Video), Ruven Siemon (Physio), Johannes Persoon (Co Trainer), Mattis Bunzel, Carl v. Schwabe, Moritz Streckel, Anton Welge, Leonhard Huber, Emil Britze, Joshua Kleppe, Philipp Küsters (Teammanager), Marvin Erxleben (Athletiktrainer), Adrian Kock (Bundestrainer); vorne: Henri Schaarschmidt, Lasse Pörksen, alexander Fürnthaler, Constantin Hauck, Constantin Polonius, Conrad Schulz, Fynn-Phillip Dahmen, Mika Koppenhöfer, Mats Richter, Hannes Tietz, Henri Fischbach. photographyschaarschmidt

 

 

U15: Richtig gut gemacht

 

Talente der Jahrgänge 2011 und 2012 konnten sich beim internationalen Tuirnier in Valkenswaard in den Niederlanden beweisen. Neu waren dabei nicht nur die U15-Mädchen und Jungen, die erstmals ein Nationaltrikot überstreifen durften, sondern auch ihre sportliche Betreuung. Mit Yannick Dehoff und Manuel Küfner bei der männlichen Seite sowie Fabian Fritsche und Ex-Olympionikin Charlotte Stapenhorst auf der weiblichen Seite war man am Start. „Die haben das fürs erste Mal richtig gut gemacht, sowohl auf dem Spielfeld als auch an der Seitenlinie“, beobachtete Valentin Altenburg gespannt alle Beteiligten.

Die deutschen Jungen spielten 10:0 gegen Polen U16, 5:4 gegen die Niederlande (nach 2:4-Rückstand) und 1:3 gegen Belgien. Das Spiel um Platz drei gegen Belgien brachte einen 2:1-Sieg. Bei den Mädchen war die Abfolge von Sieg und Niederlage ganz ähnlich. Einem 3:0 über Polen folgte ein 1:3 gegen die Niederlande und ein 4:3 über Belgien. Das Spiel um Platz drei wurde gegen das Oranje-Team mit 4:3 gewonnen.

„Da wurden tolle Grundlagen gelegt“, freute sich der DHB-Jugendsportdirektor über ein gelungenes Event in den Niederlanden, das Professionalität und Lockerheit in gleichem Maß verband.    lim

 

 

Das WU15-Team. Von links, hinten: Physio Josi Schröder, Trainer Fabian Fritsche, TW Lina Stroh, Helene von Brevern, Maike Bulach, Elisabeth Brodnik, Wolke Krankowsky, Giselle Larbi, Clara Broermann, Tallie Laatsch, Janika Laatsch, TW Evalotte Tegethoff, Teammanagerin Laura Stremmel, Trainerin Charlotte Stapenhorst; vorne: Carolina Nehrkorn, Ida Harnischmacher, Ella Mülders, Lara Walter, Livia Blaschke, Teresa Fischer, Anna Bauer, Sophia Wasmus.

 

 

Das MU15-Team. Von links, hinten: Physio Josi Schröder, Trainer Yannick Dehoff, Christopher Stauder, Finn Minar, Leonard von Bernstorff, Elia Brinkhof, Lucas Amate, Tim Weith, Gustav Rossius, Emilie Coquet, Tristan Albrecht, Trainer Manuel Küfner, Teammanagerin Laura Stremmel; vorne: TW Lasse Schaarschmidt, Moritz Frey, Noah Schröder, Julius Hille, Gustav Heink, Timo Zilkenat, Matti Böhmert, Peer Kogge, TW Paul Mehling. Fotos: photographyschaarschmidt