14.04.2026
Noch gut sechs Wochen gehen ins Land, dann werden wir Ende Mai wissen, wie der 80. Deutsche Feldmeister der Damen und der 83. Deutsche Feldmeister der Herren heißen. In der 1. Bundesliga sind jetzt 16 von 22 Spieltagen absolviert. Die Feldsaison 2025/26 geht in der höchsten Spielklasse also so langsam in ihre Crunchtime über. Mögliche Konstellationen für die Play-off-Spiele (Viertelfinale) und Play-down-Begegnungen (Abstiegsrunde) beginnen sich mehr oder weniger klar abzuzeichnen. Kein Wunder, dass auch unsere Interviewpartner aus dem Oberhaus den Fokus mehr und mehr auf die nahenden Entscheidungsspiele richten.
In den darunterliegenden Spielklassen ist man zeitlich – durchaus gewollt – etwas hinterher. Die 2. Bundesliga nimmt am Wochenende ihr Rückrundenprogramm auf. Bis 14. Juni läuft bei Damen und Herren das Rennen um den Erstligaaufstieg und den Klassenerhalt. Den übersichtlichen Spielplan für die zweite Saisonhälfte gibt es in der aktuellen Magazin-Ausgabe der Deutschen Hockey Zeitung (DHZ 14). Auch in den Regionalligen und in den Spielklassen der Landesverbände geht es jetzt mit der Fortsetzung der im Herbst begonnenen Feldsaison los.

DHB-Vizepräsident Andreas Grabowski (mittlere Reihe, links neben dem Pokal) im Kreise seiner Ü60-Teamkameraden, die beim World Masters Hockey Indoor World Cup 2026 in Nottingham den Weltmeistertitel holten. Deutschland gewann insgesamt in sechs Altersklassen und holte in allen 14 Wettbewerben eine WM-Medaille. Foto: privat
Spätestens im Bereich der Landesverbände beginnt das, was man gemeinhin und ohne despektierlich klingen zu wollen, dem Breitensport zuordnen kann. Dieser mit seinen vielen Facetten umfangreiche Bereich ist seit wenigen Monaten nun wieder mit einer Person im Präsidium des Deutschen Hockey-Bundes repräsentiert. Andreas Grabowski hat den über längere Zeit vakanten Posten eines DHB-Vizepräsidenten Sportentwicklung übernommen. Der Bundesrat berief den 63-Jährigen aus Falkensee bei Berlin Anfang Dezember ins Präsidium. Wir haben mit ihm über sein noch recht neues Amt gesprochen. Der aktuelle Aufhänger dieses Interviews war die Hallen-Weltmeisterschaft der Masters, bei der auch Andreas Grabowski zu jenen Aktiven gehörte, die in Nottingham am Ende einen WM-Pokal bejubeln konnten.
Das Mastershockey zählt zweifellos zu den Kernthemen des Breitensports. Dieser Bereich hat in den letzten Jahren eine deutliche Entwicklung genommen, was sich vor allem in den steigenden Teilnehmerzahlen deutscher Teams auf der internationalen Bühne zeigt. Zur Hallen-WM war Deutschland mit 14 Mannschaften auf der britischen Insel, bei den im Sommer anstehenden Feld-World-Cups werden es sogar 17 deutsche Vertretungen sein. Trotzdem ist es nicht von der Hand zu weisen, dass manch andere Nationalverbände ihren „älteren Semestern“ bessere Rahmenbedingungen für ihr Hockeyspiel im fortgeschrittenen Alter bieten. Hierzulande geschieht bislang alles in kompletter Eigenorganisation, inklusive der Finanzen.
Mehr Analysen und Geschichten in der neuen Ausgabe der Hockey-Zeitung. Zum Download der aktuellen Ausgabe geht es hier.

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