DEUTSCHE
HOCKEY ZEITUNG

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Niederlande zieht sich aus internationalem Hallenhockey zurück

04.10.2023

Das nennt man Paukenschlag. Vorige Woche hat die Führung des Königlich Niederländischen Hockey-Bundes (KNHB) offiziell verkündet, dass sich künftig keine niederländischen Nationalmannschaften mehr an Welt- und Europameisterschaften im Hallenhockey und im neuen Format Hockey5 beteiligen werden. Als Grund für den Rückzug nennen KNHB-Direktor Erik Gerritsen und die Technische Direktorin Clarinda Sinnige den überfüllten Kalender. Was den konkreten Zeitpunkt des Ausstiegs angeht, so stellten Gerritsen und Sinnige klar, dass die Oranje-Teams die Premiere der Hockey5-WM im Januar 2024 noch bestreiten wollen, aber schon die Hallen-EM-Turniere im Februar 2024 ohne die Niederlande-Vertretungen stattfinden werden.

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Von jung bis fortgeschritten - alle Altersklassen beleuchtet

26.09.2023

Alle Altersklassen kommen in der aktuellen Ausgabe der Hockey-Zeitung zur Geltung. Dass die in der Blüte ihres Sportlerlebens stehenden Akteure aus den Bundes- und Regionalligen im Vordergrund stehen, ist angesichts des dort quasi ständig laufenden Wettbewerbs keine sonderliche Überraschung. Über die ganz jungen und die im Alter fortgeschrittenen Hockeyspielerinnen und -spieler wird weniger regelmäßig berichtet, weil dort zwischen nennenswerten Events meist längere Leerphasen liegen. Heute aber erhalten sie ebenfalls ihren Platz: Beim Nachwuchs geht es um das Bundesfinale des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“, wo traditionell auf den Hockeyanlagen in Berlin-Zehlendorf die besten Schulhockey-Teams 2023 ermittelt wurden. Und wir zeigen in dieser DHZ-Ausgabe auch die beiden Gewinnerteams der Nord-Endrunden des Deutschen Jugendpokals für den U16-Bereich unterhalb der Meisterschaftsebene.

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Viel Shoot-out – ein Zeichen gestiegener sportlicher Ausgeglichenheit?

19.09.2023

Ob sich der zarte erste Trend bestätigt, werden die nächsten Wochen zeigen. Jedenfalls ist nach zwei Spielwochenenden in der 1. Bundesliga und dem Startwochenende in der 2. Bundesliga festzustellen, dass es relativ häufig zum Shoot-out kommt. Dieser zusätzliche Wettbewerb um einen zweiten Punkt wird immer dann ausgetragen, wenn die 60 Spielminuten davor keinen sportlichen Sieger gefunden hatten, sprich unentschieden ausgegangen sind. Bei bislang 37 Erstligapartien war das acht Mal der Fall, dazu kommen sechs Shoot-outs bei 24 Zweitligaspielen. Das sind Werte von über 20 Prozent. Als es vor 15 Jahren schon mal solch eine Regelung im Bundesligabereich gab, lag die Zahl bei unter 14 Prozent. Vielleicht ist es auch ein Zeichen einer gestiegenen sportlichen Ausgeglichenheit, vor allem in der höchsten Spielklasse. Dafür spricht auch die Tatsache, dass schon zum sehr frühen Saisonzeitpunkt alle 24 Erstligamannschaften etwas auf ihr Punktekonto gebracht haben.

 

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Vier Deutsche haben ihr Ticket fürs olympische Hockeyturnier 2024 schon

12.09.2023

Während die deutschen Nationalteams um ihre Teilnahme am nächsten olympischen Hockeyturnier noch kämpfen müssen, haben vier deutsche Hockeyköpfe ihr Ticket für Paris 2024 schon sicher. Auf der am heutigen Dienstag vom Welthockey FIH veröffentlichten Liste aller 51 Turnieroffiziellen sind Sonja Schwede, Christian Deckenbrock (beide Technical Officials), Ben Göntgen (Schiedsrichter) und Udo Rolle (Medical Officer) zu finden. Für Sonja Schwede wird Paris eine olympische Premiere, die drei genannten Herren waren schon in Tokio (und teils davor) dabei. Herzlichen Glückwunsch dem deutschen Quartett! Die bittere Nachricht dabei ist, dass Michelle Meister nicht in das Feld der 14 weiblichen Unparteiischen berufen wurde und sie damit keine dritte Olympiaberufung nach Rio 2016 und Tokio 2021 erhielt. Schade.

 

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