Der siebte Turnierspieltag erbringt das Traumfinale der Herren. Olympiasieger Niederlande setzt sich gegen Frankreich durch, Weltmeister Deutschland schaltet im zweiten Vorschlussrundenspiel Spanien aus. Und auch Polen kann sich freuen.
Der siebte Turnierspieltag erbringt das Traumfinale der Herren. Olympiasieger Niederlande setzt sich gegen Frankreich durch, Weltmeister Deutschland schaltet im zweiten Vorschlussrundenspiel Spanien aus. Und auch Polen kann sich freuen.
Die Ausgangslage war klar: Nach der erwarteten Niederlage von Frankreich gegen die Niederlande wurde das die Damen-Vorrunde abschließende Spiel zwischen Deutschland und Irland zum direkten Duell um den letzten Halbfinalplatz. Die DHB-Auswahl ging mit dem klaren Vorteil ins Rennen, dass nicht nur ein Unentschieden, sondern sogar eine Niederlage mit nur einem Tor Differenz reichen würde. Am Ende wurde es enger, als man das angesichts der Ausgangslage befürchten musste. Ein wackeliges 0:0 brachte die Danas schließlich unter die letzten Vier.
Einen Tag nach den englischen Herren verpassen auch die Damen von der Insel das EM-Halbfinale. Am Mittwoch ziehen sie im entscheidenden Duell mit Spanien trotz der besseren Ausgangsposition den Kürzeren. Belgien und Niederlande machen ihre Gruppensiege mit klaren Erfolgen sicher. Als letztes Team ziehen dann die Danas eher holprig ins Halbfinale ein. Emotionaler Höhepunkt des Tages im Hockeypark sind freilich die Finalspiele die ID-Championships, wo einer von zwei Siegerpokalen an das deutsche Specialhockeyteam geht.
Nach dem Frankreich-Sieg über England war klar, dass die deutschen Herren gegen Polen für einen Gruppensieg nicht auf Torejagd gehen mussten, sondern schon ein 1:0 Platz eins gesichert hätte. Und mindestens ein Punkt musste es sein, um in der virtuellen Tabelle die Briten noch vom Halbfinalplatz zu verdrängen. Am Ende stand ein überdeutliches 10:0, der höchste deutsche Sieg über Polen im 44. Länderduell.