DEUTSCHE
HOCKEY ZEITUNG

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Eine Auszeichnung in außergewöhnlich jungen Jahren

25.11. 2025

Bedenkt man, dass sich seine Vorgänger als Welttorhüter alle nahe der 30-Jahre-Grenze (und darüber) befanden, als ihnen die Auszeichnung als „FIH Goalkeeper of the year“ zuteil wurde, dann unterstreicht das die außergewöhnliche Leistung von Jean Danneberg. Wenige Tage bevor der Stammkeeper der deutschen Herren-Nationalmannschaft von seiner Wahl zum besten Torhüter der Welt (für das Jahr 2025) erfuhr, konnte der Geehrte gerade mal seinen 23. Geburtstag feiern. Mit deutlichem Altersabstand zu den bisherigen sechs Auserwählten ist Jean Danneberg damit der jüngste Welttorhüter der Hockeygeschichte. Auch wir gratulieren zu der Auszeichnung.

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Magnus Weiand: „Ich behaupte, dass es mehr Chancen als Schwierigkeiten gibt“

Mitte November hatte der Deutsche Hockey-Bund die Öffentlichkeit davon informiert, dass er seinen Vorstand um eine Position erweitert. Magnus Weiand, bisher Direktor Marketing und Sponsoring, wird ab sofort als Vorstand Marketing und Kommunikation die operative Führung des Verbandes zusammen mit Julien Keibel (Kaufmännischer Vorstand) und Martin Schultze (Vorstand Sport) vorantreiben. Der gebürtige Dinslakener Weiand (37) ist seit mehr als zwölf Jahren im Sportmarketing aktiv. Nach Stationen bei Sportfive (Borussia Dortmund) und dem TSV 1860 München, wo er als Assistent des kaufmännischen Geschäftsführers tätig war, verantwortete er bei MAN Truck & Bus von 2017 bis 2024 die globale Spenden- und Sponsoringstrategie sowie das Sportmarketing und die -kommunikation. Im Mai 2025 heuerte der frühere Badmintonspieler beim DHB an und war mit dem Pro-League-Spieltag im Juni in Berlin und der Feld-Europameisterschaft im August in Mönchengladbach gleich voll drin im Geschehen. Mit DHZ-Redakteur Uli Meyer sprach Magnus Weiand über sein bewegtes erstes halbes Jahr im Hockey, seine schnelle Beförderung sowie über Erreichtes und bevorstehende Themen.

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In einem Atemzug mit deutschen Sportlegenden

18.11.2025 

Alleine wenn man sich die Namen der im gleichen Nominierungsvorgang berufenen Personen vor Augen führt, wird klar, welch große Auszeichnung Greta Blunck erhält. Die „Grande Dame“ des deutschen Damenhockeys wird diese Woche in die Hall of Fame des deutschen Sports aufgenommen. In einem Atemzug mit den Sportlegenden Dirk Nowitzki, Britta Heidemann, Philipp Lahm, Marie Riesch und Kathrin Boron genannt zu werden, ordnet die großen Verdienste ein, die sich Greta Blunck in ihrem langen Hockeyleben als Spielerin, als Trainerin und als Vorreiterin bei der Inklusion erworben hat. Mehr über die Hamburger Pionierin (87), die als erst zweite Person aus dem Hockeysport die Aufnahme in die Ruhmeshalle des deutschen Sports geschafft hat, gibt es in der aktuellen Magazin-Ausgabe der Deutschen Hockey Zeitung. Wir verneigen uns und gratulieren herzlich.

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Sofie Gierts: „Ich hätte gerne etwas mehr schwierige Momente im Wettkampf“

Es war zweifellos eine große Überraschung, als der Mannheimer HC im Sommer Sofie Gierts als neue Trainerin der MHC-Bundesliga-Damen präsentierte. Auch die Belgierin hatte, wie sie im Gespräch mit DHZ-Mitarbeiterin Claudia Klatt erzählt, bestimmt nicht damit gerechnet, in der Feldsaison 2025/26 in Deutschland zu arbeiten. Aber die ehemalige Nationalspielerin (140 A-Länderspiele bei den „Red Panthers“) hat das Angebot dann „einfach nicht ablehnen“ können und sich der Herausforderung gestellt. Warum sie in den ersten Wochen trotzdem mehr in Belgien als in Mannheim war, wo sie den Kern ihrer Trainerarbeit mit der zumindest der Tabelle nach besten deutschen Damentruppe sieht, wie ihre ersten Einschätzungen über die Bundesliga lauten und warum sie in der Hallensaison das Zepter an ihren Co-Trainer Jörn Henkel übergibt, schildert Sofie Gierts (46) nachstehend ausführlich.

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